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Dr.-Walter-Bruch-Schule
Berufsbildungszentrum des Landkreises St. Wendel

20.01.12  

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Ausbildungsmesse im Landkreis St. Wendel

ln der Erweiterten Realschule St. Wendel präsentieren sich am Freitag, den 03.02 und am Samstag, den 04.02 von 9.00 Uhr bis 13.00 Uhr Unternehmen, Schulen, Handwerksinnungen und Verbänden aus der Region. Die Ausbildungsmesse des Landkreises St. Wendel bietet Schülern, Eltern und Lehrern ein Forum, um mit Beratern, Unternehmen und Fördereinrichtungen in Kontakt zu kommen und sich zu informieren! Nach der Eröffnung durch den Landrat Herrn U. Recktenwald präsentieren sich vor Ort Unternehmen und Innungen, Anbieter von Förder- und Unterstützungsmaßnahmen, Berufsfachschulen und andere Institutionen.

Samstag, 4. Februar ist Informationstag für die Eltern

Die Agentur für Arbeit wird an diesem Tag über Ausbildung, Ausbildungsberufe und weitere Hilfen einen Ausbildungsplatz zu finden, informieren. Personalverantwortliche werden über Ausbildung referieren. Werden Bewerbungen vorgelegt, werden diese beurteilt und optimiert. Nicht nur Betriebe und Innungen werden auf der Messe vertreten sein. Auch die verschiedenen Hilfseinrichtungen und Organisationen des Landkreises St. Wendel werden sich mit einem Stand auf der Messe präsentieren. Ausgerichtet wird die Messe von der Kommunalen Arbeitsförderung-Jobcenter Regionales Übergangsmanagement. Um vor Ort eine individuelle Berufsberatung durch die Bundesagentur für Arbeit zu erhalten, melden Sie sich bitte vorab telefonisch (06851 801 3215) oder per Mail (h.schummer@lkwnd.de) mit Namen, Geburtsdatum und Ausbildungswunsch an.

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Neue Fachschule für Erzieher am Berufsbildungszentrum St. Wendel

Fachkräftemangel soll vorgebeugt werden St. Wendel. Zum Schuljahr 2012/2013 startet am Berufsbildungszentrum (BBZ) St. Wendel eine neue öffentliche Fachschule für Erzieherinnen und Erzieher. Dies hat der ehemalige saarländische Bildungsminister Klaus Kessler (Grüne) angekündigt.„Mit der neuen Schule leisten der Landkreis St. Wendel und das Bildungsministerium einen wesentlichen Beitrag zur Fachkräftesicherung im erzieherischen Bereich“, sagte Kessler. Eine Vollzeit und eine Teilzeitklasse biete die Fachschule an. Letztere eröffne die Möglichkeit einer berufsbegleitenden Weiterbildung. „Die organisatorischen Abstimmungen zwischen der Schule und dem Landkreis St. Wendel als Schulträger sind zwar noch nicht abgeschlossen. Es ist aber denkbar, dass der Unterricht der Teilzeitklasse am Wochenende oder in Abendform umgesetzt werden wird“, erklärte Kessler. Zwei öffentliche Fachschulen
Derzeit gibt es im Saarland nur zwei öffentliche Fachschulen, die zum staatlich anerkannten Erzieher anbieten. Dabei handelt es sich zum einen um die Akademie für Erzieher am sozialpflegerischen Berufsbildungszentrum Saarbrücken und zum anderen um die Akademie für Erzieher am technisch-gewerblichen und sozialpflegerischen Berufsbildungszentrum Saarlouis. (SZ vom 20.01.)

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COMENIUS-Schulpartnerschaftsprojekt

Henrike Langendörfer, Hubert Gottschlich, Hubert Maschlanka, Birgit Jenni, Ruth Gebhardt

St. Wendel. An der Dr.-Walter-Bruch-Schule St. Wendel (sozial-pflegerischer Bereich) ist der Starschuss für ein COMENIUS-Schulpartnerschaftsprojekt der Europäischen Union durch das Sekretariat der ständigen Konferenz der Kultusminister Deutschlands (KMK) gefallen. Die Schule, die mittlerweile über ein Jahrzehnt  die Partnerschaft mit dem City of Glasgow College pflegt, ist vom Pädagogischen Austauschdienst der KMK ausgewählt worden, in dem Projekt "Virtual learning environment: recources for barbering skills in vocational education and training) praktische und theoretische Erfahrungen mit den Partnern aus Schottland zu schaffen und zu vertiefen. Es nehmen insbesondere Schülerinnen und Schüler aus Klassen der Körperpflege und Frisöre, die Fachlehrerinnen aus diesem Bereich sowie die Englischlehrer der Schule teil. Ein Schwerpunkt des Projekts soll es sein, Frisuren, Stil, Kleidung und Accessoires auf die Zielgruppe der modernen männlichen Kunden abzustimmen und dies anhand von entsprechenden zweisprachigen Schulungsmaterialien zu vermitteln und praktisch darzustellen.
Dabei sollen Elemente von Internet Lernplattformen wie „Moodle“ und „E-twinning“ miteinbezogen werden. Ein besonderer kultureller Aspekt liegt in der Erarbeitung und Darstellung von Frisuren, Bärten und stilistischen Accessoires bei männlichen Trägern von traditionellen saarländischen  beziehungsweise schottischen Trachten oder Uniformen.
Wichtige Partner sind die Frisörbetriebe in St. Wendel und Umgebung, die Friseurinnung der Handwerkskammer, das saarländische Bildungsministerium sowie der Landkreis St. Wendel als Schulträger. 
Für das neue Schulpartnerschaftsprojekt wurde im Eingangsbereich der sozial-pflegerischen Abteilung der Beginn durch das Anbringen einer Plakette durch den Schulleiter Hubert Gottschlich, die Abteilungsleiterin Henrike Langendörfer, die stellvertretende Abteilungsleiterin Birgit Jenni, die Friseurmeisterin Ruth Gebhardt und den Projektleiter Hubert Maschlanka markiert. „In schwierigen Zeiten zeigt  auch das Handwerk dass es sich europäisch orientieren kann und muss", sagte Hubert Gottschlich: „Der fachliche, der fremdsprachliche und kulturelle Austausch bringt die Schule und die Schüler weiter und erhöht die beruflichen Zukunftschancen der jungen Menschen. Die Begegnung von deutschen und britischen Schülern, Handwerkern und Lehrern bringt zudem ein Stückchen Mehr an Vertrauen im europäischen Einigungsprozess.“

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Runder Tisch war richtig rund

            

In der vergangenen Woche hatte die Kfz Abteilung der Dr. Walter-Bruch-Schule, technisch gewerblicher Bereich, ihre dualen Partner, die ausbildenden Kfz-Betriebe, zu einem runden Tisch eingeladen. Der Schulleiter Hubert Gottschlich zeigte sich bei der Begrüßung über die rege Teilnahme sehr erfreut und betonte die Wichtigkeit einer solchen Veranstaltung. Nach der Vorstellung der Kfz-Lehrer wurde  den Gästen die Aufteilung der Unterrichtsinhalte in sogenannte Lernfelder, so wie deren Benotung erläutert, so dass die Zeugnisse für die Betriebe transparenter sind. Bei der Präsentation der außerschulischen Projekte, wurde die jährliche Teilnahme an dem saarländischen Gemeinschaftsprojekt „Verkehrserziehung jetzt“, die in Zusammenarbeit von Polizei, ADAC und Kultusministerium, seit Jahren erfolgreich gegen Unfalltod der Berufsschüler im Straßenverkehr kämpft vorgestellt. Grenzüber­schreitend ist das zweite große Projekt, die Schulpartnerschaft mit  dem Institut des Metiers, Clermont-Ferrand.
Hier können französische und deutsche Auszubildende in einem jeweils 3 wöchigen Austausch sowohl die Arbeitswelt als auch die Lebensgewohnheiten des Nachbarlandes kennenlernen. Zum Abschluss der Gesprächsrunde wurde den Betrieben das Projekt „abH“, ausbildungsbegleitende Hilfe der Agentur für Arbeit, erläutert. Hier erhalten Schüler mit Defiziten gezielt Stützunterricht, um ihre Ausbildung erfolgreich beenden zu können. Beeindruckt zeigten sich die Gäste von der neu gestalteten Kfz-Werkstatt, in der der fachpraktische Unterricht stattfindet. Dabei können die Schüler an modernsten Fahrzeugen mit neuesten Motortestern und Diagnosegeräten alle Arbeiten durchführen, die sie im Betrieb beherrschen müssen. Sehr anschaulich  wurden den Experten die einzelnen Prüfschritte am gläsernen Touareg demonstriert, der speziell für den Unterrichtseinsatz  von VW konzipiert und umgebaut wurde. In der abschließenden Gesprächsrunde mit einem kleinen Imbiss erhielten die Kfz-Lehrer ein sehr positives Feedback für ihr Engagement oder wie ein Gast sagte: „Dieser runde  Tisch war richtig rund.“

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Lehrer informieren sich über Ausbildungsmöglichkeiten im Gesundheitswesen

Interessierte Lehrerinnen und Lehrer der Dr.-Walter-Bruch-Schule in St. Wendel hatten vergangene Woche die Gelegenheit, die SHG-Kliniken Sonnenberg und das Lehrinstitut für Gesundheitsberufe in Saarbrücken zu besuchen. Empfangen wurde die Gruppe von Herrn Altmeyer, Verwaltungsdirektor der Sonnenberg-Klinik, der die SHG-Gruppe vorstellte, die Träger zahlreicher Krankenhäuser im Saarland und in Rheinland-Pfalz ist. Anschließend erfuhren die Lehrkräfte des Berufsbildungszentrums vom stellvertretenden ärztlichen Direktor, Dr. med. Gehlen, Einzelheiten über die ärztlichen und therapeutischen Bereiche der Klinik Sonnenberg, die mit über 1.000 Mitarbeitern Patienten insbesondere im Bereich Geriatrie und Psychiatrie betreut.
Die stellvertretende Pflegedirektorin, Frau Reeb, stellte die vielfältigen Aus- und Weiterbildungsmöglichkeiten im Bereich Pflege vor. Neben Krankenpflegern und Krankenpflegehelfern sind auf dem Sonnenberg in verschiedenen Bereichen Altenpfleger, Heilerziehungspfleger und Erzieher beschäftigt. Es ist zudem möglich, sich zum Fachpfleger, Stationsleiter oder Fach- und Betriebswirt im Gesundheitswesen weiterzubilden oder in Kooperation mit der HTW des Saarlandes das Studium „Management und Expertise“ zu absolvieren. Von besonderem Interesse für die Besucher waren Fragen zu Ausbildungsmöglichkeiten der Schüler der Berufsfachschulen im sozialpflegerischen und kaufmännischen Bereich, beispielsweise welche schulischen Voraussetzungen für einzelne Berufe gelten oder nach welchen weiteren Kriterien Auszubildende ausgewählt werden.
Abgerundet wurde der Besuch der Sonnenberg Klinik mit einem Rundgang insbesondere durch den Fachbereich Geriatrie und das Arbeits- und Rehabilitationszentrum. Letzteres bietet psychisch Erkrankten die Möglichkeit einer beruflichen Wiedereingliederung, die sowohl durch Lehrer als auch durch Ärzte begleitet wird. Zu sehen gab es unter anderem die Druckerei und den Bürobereich, in denen Patienten arbeiten können.
Als zweiter Programmpunkt war der Besuch des Lehrinstituts für Gesundheitsberufe vorgesehen. Herr Grün, Leiter des Lehrinstituts, stellte die vielseitigen Ausbildungsmöglichkeiten am Lehrinstitut vor. Er prognostiziert einen steigenden Bedarf an Pflegekräften, da viele Mitarbeiter in den kommenden Jahren ausscheiden werden und die immer älter werdende Bevölkerung einen zusätzlichen Bedarf entstehen lassen wird.
Besonderes Augenmerk lag auf der Akademisierung der Gesundheitsberufe. Herr Grün machte deutlich, dass Deutschland hier anderen Ländern wie beispielsweise Frankreich folgen sollte, um auf einem internationalen Markt mithalten zu können. Aus diesem Grund gibt es ab Oktober 2012 die Möglichkeit an der Berufsakademie des Lehrinstitutes in den vier Fachrichtungen Ergotherapie, Physiotherapie, Pflegewissenschaften und Management von Gesundheitswesen zu studieren. Dies ist insbesondere für Schüler der kaufmännischen und sozialpflegerischen Fachoberschule oder des Oberstufengymnasiums Fachrichtung Gesundheit/Soziales und Wirtschaft interessant, die so ihren Bachelor of Science/Arts erwerben können und gleichzeitig einen Einblick in die Praxis gewinnen. In den drei Bereichen Ergo-/Physiotherapie und Pflegewissenschaften beinhaltet das Studium die Ausbildung zum Ergo-/Physiotherapeut oder Krankenpfleger.
Durch den Einblick in die Klinikpraxis und den Ausbildungsbereich für Berufe im Gesundheitswesen konnten die teilnehmenden Lehrerinnen und Lehrer viele Informationen sammeln, die sie an ihre Schülerinnen und Schüler weitergeben können.

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Samstag, 3. Dezember 2011 von 9.00 bis 13 Uhr: „Tag der offenen Tür“

St. Wendel. Die Dr.-Walter-Bruch-Schule lädt an ihren drei Standorten (kaufmännisch, technisch-gewerblich und sozialpflegerisch) zum „Tag der offenen Tür“ ein. Am Samstag, dem 03. Dezember 2011, wird die Schule für Besucher von 9.00 bis 13.00 Uhr geöffnet sein. Schüler, Eltern und interessierte Bürger haben die Gelegenheit in der Jahnstraße 14 (kaufmännischer Bereich), in der Wendalinusstraße 26 (sozialpflegerischer Bereich) und in der Werschweilerstr. 41 (technisch-gewerblicher Bereich) zu sehen und zu hören, welche Möglichkeiten am Berufsbildungszentrum St.Wendel bestehen, die unterschiedlichsten Abschlüsse (Berufsschulabschluss, Hauptschulabschluss, mittlerer Bildungsabschluss, Fachhochschulreife und allgemeine Hochschulreife G9) zu erlangen. Unterricht kann besucht werden, und in einem Rahmenprogramm werden jeweils die einzelnen Schulformen an Infoständen vorgestellt und individuelle Beratung durch Lehrerinnen und Lehrer angeboten.

In der Jahnstraße 14 (kaufmännischer Bereich) werden Schwerpunkte gesetzt im Bereich kaufmännischer Bildungsinhalte (Berufsgrundbildungsjahr, Handelsschule, Fachoberschule, Bürokaufmann/-frau und Einzelhandel). Das an diesem Standort befindliche berufliche Oberstufengymnasium der Klassen 11 bis 13 stellt sich vor mit seinen Schwerpunktbereichen Wirtschaft bzw. Gesundheit und Soziales. Es wird etwas über den Eintritt in die Kasse 11 als Einführungsphase zu erfahren sein. Darüber hinaus wird über das Kurssystem der Klassen 12 und 13, die zum Abitur führen, informiert.  

In der Wendalinusstraße 26 (sozialpflegerischer Bereich) liegt der Schwerpunkt der Information in den Bereichen Soziales, Hauswirtschaft, Körperpflege und Gesundheit (Berufsvorbereitungsjahr, Berufsgrundbildungsjahr, Sozialpflegeschule, Fachschule für Haushaltsführung und ambulante Betreuung, Fachoberschule, Berufsschule Körperpflege/Friseure).

In der Werschweilerstraße 41 (technisch-gewerblicher Bereich) wird am Tag der offenen Tür hauptsächlich über die dortigen technisch orientierten Schulformen und Berufe informiert (Werkstattschule, BVJ, BGJ, Gewerbeschule, FOS, Berufsschule KFZ-Mechatronik).

Im Rahmenprogramm der jeweiligen Abteilungen werden etliche Höhepunkte zu erwarten sein mit technischen Experimenten, der Vorstellung verschiedener Gesundheits- und Pflegeberufe, dem Raum der Sinne, interessanter Psychologie und Handmassagen.

In jeder Abteilung wird es ein kulinarisches Angebot in Schülercafés (Wirtschaftscafé, Religionscafé, Adventscafé) geben. Dort besteht die Möglichkeit, mit Schülern der Dr.-Walter-Bruch-Schule über ihre Erfahrungen und Erfolge in den jeweiligen Schulformen zu reden.

Kontakt:  www.dr-walter-bruch-schule.de

Tel.: 06851 93210 (kaufmännisch)

        06851 93200 (sozialpflegerisch)       

        06851 93110 (technisch-gewerblich)

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Scheckübergabe der Klassen BGJ K und HAB für Somalia Projekt
  

An der Dr.-Walter-Bruch-Schule - sozialpflegerischer Bereich- haben Schülerinnen und Schüler des Berufsgrundbildungsjahres Körperpflege (BGJ K) und der Fachschule für Haushaltsführung und ambulante Betreuung (HAB 11.1) einen Scheck über 250 Euro an Frau Brigitte Awad für das St.Wendeler Hilfsprojekt Medical Care Somalia e.V. übergeben.
Die engagierten Jugendlichen hatten im vergangenen Sommer mit einem Flohmarktprojekt die Spende  erarbeitet. Nun konnten sie in einer Unterrichtsstunde mit Brigitte Awad, Schulleiter Hubert Gottschlich sowie den Lehrerinnen Birgit Jenni und Ruth Gebhardt hören, was ihre Spende vor Ort in Somalia am Horn von Afrika bewirkt. Im nördlich gelegenen Somaliland organisiert der Ehemann und frühre Arzt am St.Wendeler Marienkrankenhaus, Ahmed Awad, die Verwendung der Mittel. „Mit diesem Geld können für zwei Familien, die aus dem Süden als Nomaden geflüchtet sind und ihre Tiere verloren haben, jeweils fünf bis sechs Schafe gekauft werden. Diese Tiere bilden  die Lebensgrundlage für zwei ganze Familien. Ihr habt mit euerem Einsatz in der Schule und auf dem Schlossplatz in St.Wendel die Möglichkeit geschaffen, im fernen Somaliland direkt menschliche Not zu lindern!“ In den weiteren Ausführungen machte Frau Awad  den Schülern sehr anschaulich bewusst, wie lokales Handeln hier in St.Wendel sich woanders auf dem Globus auswirkt. Aus den Informationen über die schwierigen politischen, wirtschaftlichen und sozialen Gegebenheiten in dem afrikanischen Land konnten die Schülerinnen und Schüler immer mehr die Überzeugung gewinnen, dass ihre bisherigen Aktionen sinnvoll waren und die Spenden auch an Ort und Stelle ankommen. Neben den landwirtschaftlichen Hilfestellungen, organisiert der St.Wendeler Verein medizinische Versorgung und berufsschulische Bildung. Der Leiter der St.Wendeler Dr.-Walter- Bruch-Schule, Hubert Gottschlich, drücke seine Annerkennung und sein Lob für die Schülerleistungen aus: „Es ist eine Stärke unserer Schülerinnen und Schüler, unserer Lehrerinnen und Lehrer und des St.Wendeler Vereins, dass sie sich für humanitäre und soziale Belange einsetzten. Die zeigt, dass ihnen die hohen Standards hier in unserer Heimat bewusst sind; dass sie aber gleichzeitig daran denken und dafür arbeiten für andere Menschen Grundlagen zum Erreichen einer besseren Lebensqualität zu schaffen.“ Gottschlich drückte auch seine Hoffnung aus, dass ein Netzwerk von vielen kleineren und größeren Projekten mit dazu beiträgt, das friedliche Zusammenleben in Somalia zu fördern.
Der Verein Medical Care Somalia e.V. St.Wendel hat folgende Webadresse: www.medicalcare-somalia.com

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Saarlands Beste und südwestdeutsche Meisterin: Schülerinnen unserer
KFR Klassen im sozialpflegerischen Bereich

Foto (v.l.n.r.: Günter Schmitt, Toni Recktenwald, Hubert Gottschlich, Alexandra Grebeljuk, Henrike Langendörfer, Anna Winter, Stefan Herz)

An der Dr.-Walter-Bruch-Schule gab es einen besonderen Anlass zur Ehrung von zwei Schülerinnen aus dem  Frisörhandwerk. Alexandra Grebeljuk (20) und Anna Winter (23) haben während der letzten Wettbewerbe und Prüfungen Siegerplätze belegt. Alexandra Grebeljuk, zur Zeit im dritten Lehrjahr, zeigte die beste Leistung mit einer Hochsteckfrisur bei den südwestdeutschen Meisterschaften des Frisörhandwerks und Anna Winter wurde Landesbeste in der diesjährigen Abschlussprüfung  für Auszubildende des Frisörhandwerks im Saarland.
Schulleiter Hubert Gottschlich zeigte sich im Beisein von Lehrerinnen, Ausbildungsbetrieben und Eltern hoch erfreut über die herausragenden Leistungen der Gewinnerin und der Absolventin. „Sie haben mit Fleiß, Engagement und handwerklichem Geschick als Schülerinnen unserer Schule und  Mitarbeiterinnen in ihren Betrieben sehr viel geleistet und bewiesen, dass Sie dem Wettbewerb um Qualitätsstandards standhalten. Die Kooperation zwischen Betrieben und unsere Schule liefert das Rüstzeug für hervorragende Leitungen der jungen Kräfte. Die Dr.-Walter-Bruch-Schule mit dem Landkreis St.Wendel als Träger bietet die optimalen Bedingungen an Personal und Ausstattung, um auch in Zukunft den theoretischen Teil der Ausbildung zu übernehmen. Wir wünschen uns deshalb  für die nächste Einstellungsrunde, dass die Betriebe der Region wieder mehr Auszubildende einstellen können als es in diesem Jahr der Fall war.
“Die Betriebsleiter Günter Schmitt (Eppelborn) und Stefan Herz (Ottweiler und Saarbrücken) lobten ihre Auszubildenden als Beispiele für die großartigen Entwicklungsmöglichkeiten in einer modernen anspruchsvollen Ausbildung.
Günter Schmitt freute sich besonders darüber, dass sein Betrieb in Eppelborn nun eine südwestdeutsche Meisterin der Junioren im Team hat. Sie sei nicht nur ein herausragendes Beispiel für handwerkliches und künstlerisches Geschick sondern auch der Beweis dafür, dass man auch mit Migrationshintergrund -und den damit verbundenen anfänglichen Schwierigkeiten - im Handwerk bestehen kann.
Stefan Herz betonte, dass heutzutage die Frisörbetriebe und der Frisörberuf mit Imageproblemen zu kämpfen haben. „Es ist deshalb notwendig, dass wir als Ausbildungsstätten etwas bieten in Richtung Seminare, Events und Personalentwicklung. Wir müssen über den Tellerrand hinausschauen und wir werden einen erfolgreichen Nachwuchs zu sehen bekommen!“

"Die Lehrerinnen der Besten im Friseurhandwerk und im Wettbewerb: Bettina Kehl, Birgit Jenni, Ruth Gebhardt"

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KFZ-Sicherheitstechnik lautstark erlebt

Ein besonderes Experiment konnten die Schüler der KFZ-Abteilung der Dr.-Walter-Bruch-Schule in der vergangenen Woche erleben. Im Lernfeld „Aktive und passive Sicherheit im Kraftfahrzeug“ stand das Thema „Airbag“ auf dem Stundenplan.
Um diese, im Falle eines Unfalls lebensrettende Maßnahme den Schülern nicht nur theoretisch, sondern auch praktisch näher zu bringen, hatte sich Herr Bost, Ausbilder in der Lehrwerkstatt der Bundeswehr, bereit erklärt, einen ausgebauten Fahrer- und Seitenairbag in einem abgesperrten Bereich, kontrolliert zu zünden.
Nachdem die Schüler den vorgeschriebenen Sicherheitsabstand eingenommen hatten, konnten sie das Zünden und Aufblasen des Airbags in einer Hundertstelsekunde (1/100 Sekunde) sehr gut verfolgen.
Diese Demonstration überzeugte auch den letzten Lehrling davon, bei Arbeiten im Innenraum eines Kraftfahrzeuges, die Vorschriften im Umgang mit pyrotechnischen Einrichtungen wie Airbag und Gurtstraffer genauestens einzuhalten. Nicht umsonst dürfen Arbeiten an diesen Systemen nur von Mechatronikern durchgeführt werden, die einen entsprechenden Lehrgang mit Prüfung absolviert haben.
Zum Abschluss der Veranstaltung dankte der Schulleiter Herr Gottschlich, auch im Namen der Kollegen der KFZ-Abteilung, Herrn Bost für die sehr anschauliche Demonstration und betonte die gute Zusammenarbeit zwischen Schule und Betrieb

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 Franz Bruch Stiftung 2011

26 Absolventen der Dr.-Walter-Bruch-Schule erhielten in der Globus-Cafeteria St. Wendel für besonders gute schulische Abschlüsse den Preis der Franz Josef Bruch Stiftung. Thomas Bruch und Andreas Fuß überreichten Urkunden, Geldpräsente und prall gefüllten Einkaufstüten.

Die Preisträger: Alptekin Isa, Marcello Valela, Berufsgrundbildungsjahr (BGJ); Carsten Sartorius, Handelsschule; Martina Jäger, Fachoberschule Wirtschaft; Lisa Wagner, Fachoberschule Wirtschaft; Patrick Scheid, Fachoberschule Wirtschaftsinformatik; Mathias Gerber, Verkäufer; Fabiola Horn-Johann, Einzelhandelskauffrau; Nathalie Beck, Bürokaufleute Abi-Modell; Maria Dell, Bürokaufleute; Björn Dahl, Sebastian Veit, Fachoberschule Ingenieurswesen; Mike Johann, Gewerbeschule Technik; Laura Petri, BGJ schulische Form; Patrick Fuchs, BGJ duale Form; Matthias Neufang, Berufsvorbereitungsjahr Technik; Marcel Müller, Berufsschule Kfz-Technik; Lena Wirtz, Fachoberschule Sozialwesen; Maria Wirtz, Sozialpflegeschule; Jessica Schönherr, Berufsfachschule Haushaltsführung; Anne- Kathrin Roth, Berufsgrundschule Hauswirtschaft; Jetesa Zogaj, BGJ Körperpflege; Anna Winter, Friseurabteilung; Sandra Bickelmann, Berufsvorbereitungsjahr sozialpflegerisch; Julia Dieudonne, Wirtschaftsgymnasium; Sissy Grabowski, Gymnasium Gesundheit und Soziales

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ROTARY Club St.Wendel-Stadt besucht die Dr.-Walter-Bruch-Schule

Gewerbeschüler beim Aufbau und Astrid Mühlböck, Hubert Gottschlich, Johannes Kockler, Sandra da Cunha, Hubert Maschlanka, Preetam N. Barkur

St.Wendel. An der Dr.-Walter-Bruch-Schule war Besuch angesagt von der Vertretung des ROTARY Clubs St.Wendel- Stadt. Die Präsidentin, Professorin Astrid Mühlböck,  konnte sich zusammen mit zwei weiteren Gästen aus Indien  einen Überblick über den Stand der Arbeiten am „grünen Klassenzimmer“ am Standort TGBBZ, Werschweilerstraße 43 verschaffen. Diese Räumlichkeit in Form einer Hütte wird unter anderem von den Rotariern St.Wendel-Stadt mitfinanziert und es war beeindruckend mit anzusehen wie Schüler und ihre Lehrer  praktisch an dem Werk arbeiten welches vorher in der Theorie geplant, skizziert und durchgerechnet worden war. Astrid Mühlböck
Den indischen Gästen von den ROTARY Clubs Sirsi und Panjim konnten Oberstudien-direktor Hubert Gottschlich und Studiendirektor Johannes Kockler ein ausführliches Bild vom beruflichen Schulwesen und den vielfältigen Chancen für die Jugend im Saarland darstellen. Den Gästen gefiel besonders die räumliche und technische Ausstattung des Bereiches KFZ/Mechatronik an dem Berufsbildungszentrum des Landkreises.
Die Gäste ließen es sich darüber hinaus nicht nehmen, aktiv zum Unterricht von Studienrätin Sabine Engels in Englisch beizutragen. Preetam N. Barkur, der Leiter einer privaten Hochschule (Jain College) in Machhe ist, gab einiges über kulturelle Besonderheiten Indiens preis. So erklärte er das Begrüßungsritual ’Namasteh’, das mit einer Verbeugung und mit wie zum Beten zusammengefassten Händen verbunden ist. Er führte aus, dass die indische Begrüßung die Einheit und Harmonie zwischen den Menschen betone und das Händeschütteln in westlichen  Kulturen ausdrückt: “Ich bin ohne Waffe!“ Barkur vermittelte den Gewerbeschülern beeindruckend wie sehr Zeremonie und Bilder göttlicher Vorstellungen im Bewusstsein traditioneller Inder sind. Er sagte aber auch, dass in Indien gleichzeitig ein Wandel festzustellen sei, der von der moralisch kulturellen Tradition weg, hin zur Aufgabenorientierung und Effizienz auf Weltmarktniveau führe. Sandra da Cunha, Englischlehrerin an einer kath. Privatschule, erörterte in Gesprächen mit Fachleiter Hubert Maschlanka nach welchen methodischen und didaktischen Konzepten in Deutschland und in Indien gearbeitet wird und man kam zu dem Schluss, dass sich beide auf einem vergleichbar hohen internationalen Standardniveau bewegen. Die ausführlichen Gespräche führten zu der Erkenntnis, dass  Investitionen in Kultur und Technik der Berufausbildung länderübergreifend sinnvoll und lohnenswert sind, und dass ein internationales Engagement, wie es die ROTARY Clubs zeigen, von größter Bedeutung für die Zukunft junger Menschen ist.

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Landrat Udo Recktenwald übergibt TUAREG-Modell an die KfZ-Abteilung

An der Dr.-Walter-Bruch-Schule Abteilung KFZ wurde ein VW Tuareg als Anschauungsfahrzeug für den Unterricht der KFZ Mechatroniker durch Landrat Udo Recktenwald seiner Bestimmung übergeben. Der Landkreis St.Wendel konnte vom Hersteller ein teilweise aufgeschnittenes Fahrzeug zu didaktischen Zwecken für die Schule übernehmen.
„Die Gelder, die wir in Lehr- und Lernmittel stecken sind, im Hinblick auf die Berufschancen unserer jungen Auszubildenden, sehr gut angelegt. Besonders im technischen Bereich der KFZ Werkstatt ist die anschauliche Ausstattung in punkto Elektronik und Fahrzeugaufbau  wichtig und bedarf einer kontinuierlichen Erhaltung.“ Mit dieser Aussage bekräftigte der Landrat die ungebrochene Tendenz die Schulen des Landkreises auf den modernsten Stand zu bringen. An dem Modell, das die VOLKSWAGEN AG zu günstigen Konditionen zur Verfügung gestellt hat, demonstrierten die Kollegen Werner Jäckel und Klaus Riefer wie mit den Schülern praktische Fehlersuche unter Hinzunahme elektronischer Hilfsmittel geübt wird. Schulleiter Hubert Gottschlich betonte, dass mit diesem Fahrzeugmodel die höchsten Qualitätsstandards der Ausbildung eingehalten werden können und somit den Erfordernissen des Handwerks und der  Industrie entsprochen wird.

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Mai 2011, Flohmarkt für die Erdbebenopfer in Japan auf dem Schlossplatz St. Wendel

St.Wendel. Über 30 Schülerinnen und Schüler der Dr.-Walter-Bruch-Schule haben etwas für die Erdbebenopfer in Japan getan. Die Klassen der Haushaltsführung und ambulanten Betreuung (HAB 11 und 12) sowie des Berufsgrundbildungsjahres Körperpflege (BGJ-K) haben auf dem Schlossplatz St.Wendel einen Flohmarkt aufgebaut und ein Serviceangebot in Handmassage dargeboten. Mit Verkauf und Dienstleitung haben die sozial engagierten Jugendlichen zusammen mit ihren Lehrerinnen Birgit Jenni, Bettina Kehl und Ruth Gebhardt sowie der Sozialpädagogin Meike Polzin-Matthei 450 Euro an Spenden für die Erdbebenopfer in Japan eingenommen. Die sozialpflegerische Abteilung der Dr.-Walter-Bruch-Schule wird die Einahmen an das Kinderhilfswerk der Vereinten Nationen (UNICEF) überweisen und somit eine Tradition der tätigen Hilfe durch Schulprojekte fortsetzen.

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