









|
|
|
Ausbildungsmesse im
Landkreis St. Wendel |
 |
|
ln
der Erweiterten Realschule St. Wendel präsentieren sich am
Freitag, den 03.02 und am Samstag, den 04.02 von 9.00 Uhr bis
13.00 Uhr Unternehmen, Schulen, Handwerksinnungen und Verbänden
aus der Region. Die Ausbildungsmesse des Landkreises St. Wendel
bietet Schülern, Eltern und Lehrern ein Forum, um mit Beratern,
Unternehmen und Fördereinrichtungen in Kontakt zu kommen und
sich zu informieren! Nach der Eröffnung durch den Landrat Herrn
U. Recktenwald präsentieren sich vor Ort Unternehmen und
Innungen, Anbieter von Förder- und Unterstützungsmaßnahmen,
Berufsfachschulen und andere Institutionen.
Samstag, 4. Februar ist Informationstag für die Eltern
Die
Agentur für Arbeit wird an diesem Tag über Ausbildung,
Ausbildungsberufe und weitere Hilfen einen Ausbildungsplatz zu
finden, informieren. Personalverantwortliche werden über
Ausbildung referieren. Werden Bewerbungen vorgelegt, werden
diese beurteilt und optimiert. Nicht nur Betriebe und Innungen
werden auf der Messe vertreten sein. Auch die verschiedenen
Hilfseinrichtungen und Organisationen des Landkreises St. Wendel
werden sich mit einem Stand auf der Messe präsentieren.
Ausgerichtet wird die Messe von der Kommunalen
Arbeitsförderung-Jobcenter Regionales Übergangsmanagement. Um
vor Ort eine individuelle Berufsberatung durch die Bundesagentur
für Arbeit zu erhalten, melden Sie sich bitte vorab telefonisch
(06851 801 3215) oder per Mail (h.schummer@lkwnd.de) mit Namen,
Geburtsdatum und Ausbildungswunsch an. |
*** *** *** ***
***
[nach oben] |
|
Neue Fachschule für
Erzieher am Berufsbildungszentrum St. Wendel |
|
Fachkräftemangel soll
vorgebeugt werden St. Wendel. Zum Schuljahr 2012/2013 startet am
Berufsbildungszentrum (BBZ) St. Wendel eine neue öffentliche
Fachschule für Erzieherinnen und Erzieher. Dies hat der
ehemalige saarländische Bildungsminister Klaus Kessler (Grüne)
angekündigt.„Mit der neuen Schule leisten der Landkreis St.
Wendel und das Bildungsministerium einen wesentlichen Beitrag
zur Fachkräftesicherung im erzieherischen Bereich“, sagte
Kessler. Eine Vollzeit und eine Teilzeitklasse biete die
Fachschule an. Letztere eröffne die Möglichkeit einer
berufsbegleitenden Weiterbildung. „Die organisatorischen
Abstimmungen zwischen der Schule und dem Landkreis St. Wendel
als Schulträger sind zwar noch nicht abgeschlossen. Es ist aber
denkbar, dass der Unterricht der Teilzeitklasse am Wochenende
oder in Abendform umgesetzt werden wird“, erklärte Kessler. Zwei
öffentliche Fachschulen
Derzeit gibt es im Saarland nur zwei öffentliche Fachschulen,
die zum staatlich anerkannten Erzieher anbieten. Dabei handelt
es sich zum einen um die Akademie für Erzieher am
sozialpflegerischen Berufsbildungszentrum Saarbrücken und zum
anderen um die Akademie für Erzieher am technisch-gewerblichen
und sozialpflegerischen Berufsbildungszentrum Saarlouis. (SZ vom
20.01.) |
*** *** *** ***
***
[nach oben] |

COMENIUS-Schulpartnerschaftsprojekt |
|
 |
|
Henrike Langendörfer, Hubert Gottschlich, Hubert Maschlanka,
Birgit Jenni, Ruth Gebhardt |
|
St. Wendel. An
der Dr.-Walter-Bruch-Schule St. Wendel (sozial-pflegerischer
Bereich) ist der Starschuss für ein
COMENIUS-Schulpartnerschaftsprojekt der Europäischen Union durch
das Sekretariat der ständigen Konferenz der Kultusminister
Deutschlands (KMK) gefallen. Die Schule, die mittlerweile über
ein Jahrzehnt die Partnerschaft mit dem City of Glasgow College
pflegt, ist vom Pädagogischen Austauschdienst der KMK ausgewählt
worden, in dem Projekt "Virtual learning environment: recources
for barbering skills in vocational education and training)
praktische und theoretische Erfahrungen mit den Partnern aus
Schottland zu schaffen und zu vertiefen. Es nehmen insbesondere
Schülerinnen und Schüler aus Klassen der Körperpflege und
Frisöre, die Fachlehrerinnen aus diesem Bereich sowie die
Englischlehrer der Schule teil. Ein Schwerpunkt des Projekts
soll es sein, Frisuren, Stil, Kleidung und Accessoires auf die
Zielgruppe der modernen männlichen Kunden abzustimmen und dies
anhand von entsprechenden zweisprachigen Schulungsmaterialien zu
vermitteln und praktisch darzustellen.
Dabei sollen Elemente von Internet Lernplattformen wie „Moodle“
und „E-twinning“ miteinbezogen werden. Ein besonderer
kultureller Aspekt liegt in der Erarbeitung und Darstellung von
Frisuren, Bärten und stilistischen Accessoires bei männlichen
Trägern von traditionellen saarländischen beziehungsweise
schottischen Trachten oder Uniformen.
Wichtige Partner sind die Frisörbetriebe in St. Wendel und
Umgebung, die Friseurinnung der Handwerkskammer, das
saarländische Bildungsministerium sowie der Landkreis St. Wendel
als Schulträger.
Für das neue Schulpartnerschaftsprojekt wurde im
Eingangsbereich der sozial-pflegerischen Abteilung der Beginn
durch das Anbringen einer Plakette durch den Schulleiter Hubert
Gottschlich, die Abteilungsleiterin Henrike Langendörfer, die
stellvertretende Abteilungsleiterin Birgit Jenni, die
Friseurmeisterin Ruth Gebhardt und den Projektleiter Hubert
Maschlanka markiert. „In schwierigen Zeiten zeigt auch das
Handwerk dass es sich europäisch orientieren kann und muss",
sagte Hubert Gottschlich: „Der fachliche, der fremdsprachliche
und kulturelle Austausch bringt die Schule und die Schüler
weiter und erhöht die beruflichen Zukunftschancen der jungen
Menschen. Die Begegnung von deutschen und britischen Schülern,
Handwerkern und Lehrern bringt zudem ein Stückchen Mehr an
Vertrauen im europäischen Einigungsprozess.“ |
*** *** *** ***
***
[nach oben] |
|
Runder Tisch
war richtig rund |
 |
|
In der
vergangenen Woche hatte die Kfz Abteilung der Dr.
Walter-Bruch-Schule, technisch gewerblicher Bereich, ihre dualen
Partner, die ausbildenden Kfz-Betriebe, zu einem runden Tisch
eingeladen. Der Schulleiter Hubert Gottschlich zeigte sich bei
der Begrüßung über die rege Teilnahme sehr erfreut und betonte
die Wichtigkeit einer solchen Veranstaltung. Nach der
Vorstellung der Kfz-Lehrer wurde den Gästen die Aufteilung der
Unterrichtsinhalte in sogenannte Lernfelder, so wie deren
Benotung erläutert, so dass die Zeugnisse für die Betriebe
transparenter sind. Bei der Präsentation der außerschulischen
Projekte, wurde die jährliche Teilnahme an dem saarländischen
Gemeinschaftsprojekt „Verkehrserziehung jetzt“, die in
Zusammenarbeit von Polizei, ADAC und Kultusministerium, seit
Jahren erfolgreich gegen Unfalltod der Berufsschüler im
Straßenverkehr kämpft vorgestellt. Grenzüberschreitend ist das
zweite große Projekt, die Schulpartnerschaft mit dem Institut
des Metiers, Clermont-Ferrand.
Hier können französische und deutsche Auszubildende in einem
jeweils 3 wöchigen Austausch sowohl die Arbeitswelt als auch die
Lebensgewohnheiten des Nachbarlandes kennenlernen. Zum Abschluss
der Gesprächsrunde wurde den Betrieben das Projekt „abH“,
ausbildungsbegleitende Hilfe der Agentur für Arbeit, erläutert.
Hier erhalten Schüler mit Defiziten gezielt Stützunterricht, um
ihre Ausbildung erfolgreich beenden zu können. Beeindruckt
zeigten sich die Gäste von der neu gestalteten Kfz-Werkstatt, in
der der fachpraktische Unterricht stattfindet. Dabei können die
Schüler an modernsten Fahrzeugen mit neuesten Motortestern und
Diagnosegeräten alle Arbeiten durchführen, die sie im Betrieb
beherrschen müssen. Sehr anschaulich wurden den Experten die
einzelnen Prüfschritte am gläsernen Touareg demonstriert, der
speziell für den Unterrichtseinsatz von VW konzipiert und
umgebaut wurde. In der abschließenden Gesprächsrunde mit einem
kleinen Imbiss erhielten die Kfz-Lehrer ein sehr positives
Feedback für ihr Engagement oder wie ein Gast sagte: „Dieser
runde Tisch war richtig rund.“ |
*** *** *** ***
***
[nach oben] |
|
Lehrer
informieren sich über Ausbildungsmöglichkeiten im
Gesundheitswesen |
|
Interessierte Lehrerinnen und Lehrer der Dr.-Walter-Bruch-Schule
in St. Wendel hatten vergangene Woche die Gelegenheit, die
SHG-Kliniken Sonnenberg und das Lehrinstitut für
Gesundheitsberufe in Saarbrücken zu besuchen. Empfangen wurde
die Gruppe von Herrn Altmeyer, Verwaltungsdirektor der
Sonnenberg-Klinik, der die SHG-Gruppe vorstellte, die Träger
zahlreicher Krankenhäuser im Saarland und in Rheinland-Pfalz
ist. Anschließend erfuhren die Lehrkräfte des
Berufsbildungszentrums vom stellvertretenden ärztlichen
Direktor, Dr. med. Gehlen, Einzelheiten über die ärztlichen und
therapeutischen Bereiche der Klinik Sonnenberg, die mit über
1.000 Mitarbeitern Patienten insbesondere im Bereich Geriatrie
und Psychiatrie betreut.
Die stellvertretende Pflegedirektorin, Frau Reeb, stellte die
vielfältigen Aus- und Weiterbildungsmöglichkeiten im Bereich
Pflege vor. Neben Krankenpflegern und Krankenpflegehelfern sind
auf dem Sonnenberg in verschiedenen Bereichen Altenpfleger,
Heilerziehungspfleger und Erzieher beschäftigt. Es ist zudem
möglich, sich zum Fachpfleger, Stationsleiter oder Fach- und
Betriebswirt im Gesundheitswesen weiterzubilden oder in
Kooperation mit der HTW des Saarlandes das Studium „Management
und Expertise“ zu absolvieren. Von besonderem Interesse für die
Besucher waren Fragen zu Ausbildungsmöglichkeiten der Schüler
der Berufsfachschulen im sozialpflegerischen und kaufmännischen
Bereich, beispielsweise welche schulischen Voraussetzungen für
einzelne Berufe gelten oder nach welchen weiteren Kriterien
Auszubildende ausgewählt werden.
Abgerundet wurde der Besuch der Sonnenberg Klinik mit einem
Rundgang insbesondere durch den Fachbereich Geriatrie und das
Arbeits- und Rehabilitationszentrum. Letzteres bietet psychisch
Erkrankten die Möglichkeit einer beruflichen
Wiedereingliederung, die sowohl durch Lehrer als auch durch
Ärzte begleitet wird. Zu sehen gab es unter anderem die
Druckerei und den Bürobereich, in denen Patienten arbeiten
können.
Als zweiter Programmpunkt war der Besuch des Lehrinstituts für
Gesundheitsberufe vorgesehen. Herr Grün, Leiter des
Lehrinstituts, stellte die vielseitigen Ausbildungsmöglichkeiten
am Lehrinstitut vor. Er prognostiziert einen steigenden Bedarf
an Pflegekräften, da viele Mitarbeiter in den kommenden Jahren
ausscheiden werden und die immer älter werdende Bevölkerung
einen zusätzlichen Bedarf entstehen lassen wird.
Besonderes Augenmerk lag auf der Akademisierung der
Gesundheitsberufe. Herr Grün machte deutlich, dass Deutschland
hier anderen Ländern wie beispielsweise Frankreich folgen
sollte, um auf einem internationalen Markt mithalten zu können.
Aus diesem Grund gibt es ab Oktober 2012 die Möglichkeit an der
Berufsakademie des Lehrinstitutes in den vier Fachrichtungen
Ergotherapie, Physiotherapie, Pflegewissenschaften und
Management von Gesundheitswesen zu studieren. Dies ist
insbesondere für Schüler der kaufmännischen und
sozialpflegerischen Fachoberschule oder des Oberstufengymnasiums
Fachrichtung Gesundheit/Soziales und Wirtschaft interessant, die
so ihren Bachelor of Science/Arts erwerben können und
gleichzeitig einen Einblick in die Praxis gewinnen. In den drei
Bereichen Ergo-/Physiotherapie und Pflegewissenschaften
beinhaltet das Studium die Ausbildung zum Ergo-/Physiotherapeut
oder Krankenpfleger.
Durch den Einblick in die Klinikpraxis und den
Ausbildungsbereich für Berufe im Gesundheitswesen konnten die
teilnehmenden Lehrerinnen und Lehrer viele Informationen
sammeln, die sie an ihre Schülerinnen und Schüler weitergeben
können. |
*** *** *** ***
***
[nach oben] |
|
Samstag, 3. Dezember 2011 von 9.00 bis
13 Uhr: „Tag der offenen Tür“ |
|
St.
Wendel. Die Dr.-Walter-Bruch-Schule lädt an ihren drei
Standorten (kaufmännisch, technisch-gewerblich und
sozialpflegerisch) zum „Tag der offenen Tür“ ein. Am Samstag,
dem 03. Dezember 2011, wird die Schule für Besucher von 9.00 bis
13.00 Uhr geöffnet sein. Schüler, Eltern und interessierte
Bürger haben die Gelegenheit in der Jahnstraße 14
(kaufmännischer Bereich), in der Wendalinusstraße 26
(sozialpflegerischer Bereich) und in der Werschweilerstr. 41
(technisch-gewerblicher Bereich) zu sehen und zu hören, welche
Möglichkeiten am Berufsbildungszentrum St.Wendel bestehen, die
unterschiedlichsten Abschlüsse (Berufsschulabschluss,
Hauptschulabschluss, mittlerer Bildungsabschluss,
Fachhochschulreife und allgemeine Hochschulreife G9) zu
erlangen. Unterricht kann besucht werden, und in einem
Rahmenprogramm werden jeweils die einzelnen Schulformen an
Infoständen vorgestellt und individuelle Beratung durch
Lehrerinnen und Lehrer angeboten.
In
der Jahnstraße 14 (kaufmännischer Bereich) werden Schwerpunkte
gesetzt im Bereich kaufmännischer Bildungsinhalte
(Berufsgrundbildungsjahr, Handelsschule, Fachoberschule,
Bürokaufmann/-frau und Einzelhandel). Das an diesem Standort
befindliche berufliche Oberstufengymnasium der Klassen 11 bis 13
stellt sich vor mit seinen Schwerpunktbereichen Wirtschaft bzw.
Gesundheit und Soziales. Es wird etwas über den Eintritt in die
Kasse 11 als Einführungsphase zu erfahren sein. Darüber hinaus
wird über das Kurssystem der Klassen 12 und 13, die zum Abitur
führen, informiert.
In
der Wendalinusstraße 26 (sozialpflegerischer Bereich) liegt der
Schwerpunkt der Information in den Bereichen Soziales,
Hauswirtschaft, Körperpflege und Gesundheit
(Berufsvorbereitungsjahr, Berufsgrundbildungsjahr,
Sozialpflegeschule, Fachschule für Haushaltsführung und
ambulante Betreuung, Fachoberschule, Berufsschule
Körperpflege/Friseure).
In
der Werschweilerstraße 41 (technisch-gewerblicher Bereich) wird
am Tag der offenen Tür hauptsächlich über die dortigen technisch
orientierten Schulformen und Berufe informiert (Werkstattschule,
BVJ, BGJ, Gewerbeschule, FOS, Berufsschule KFZ-Mechatronik).
Im
Rahmenprogramm der jeweiligen Abteilungen werden etliche
Höhepunkte zu erwarten sein mit technischen Experimenten, der
Vorstellung verschiedener Gesundheits- und Pflegeberufe, dem
Raum der Sinne, interessanter Psychologie und Handmassagen.
In
jeder Abteilung wird es ein kulinarisches Angebot in
Schülercafés (Wirtschaftscafé, Religionscafé, Adventscafé)
geben. Dort besteht die Möglichkeit, mit Schülern der
Dr.-Walter-Bruch-Schule über ihre Erfahrungen und Erfolge in den
jeweiligen Schulformen zu reden.
Kontakt:
www.dr-walter-bruch-schule.de
Tel.:
06851 93210 (kaufmännisch)
06851 93200 (sozialpflegerisch)
06851 93110 (technisch-gewerblich) |
*** *** *** ***
***
[nach oben] |
|
Scheckübergabe der Klassen BGJ K und
HAB für Somalia Projekt |
 |
|
An
der Dr.-Walter-Bruch-Schule - sozialpflegerischer Bereich- haben
Schülerinnen und Schüler des Berufsgrundbildungsjahres
Körperpflege (BGJ K) und der Fachschule für Haushaltsführung und
ambulante Betreuung (HAB 11.1) einen Scheck über 250 Euro an
Frau Brigitte Awad für das St.Wendeler Hilfsprojekt Medical Care
Somalia e.V. übergeben.
Die engagierten Jugendlichen hatten im vergangenen Sommer mit
einem Flohmarktprojekt die Spende erarbeitet. Nun konnten sie
in einer Unterrichtsstunde mit Brigitte Awad, Schulleiter Hubert
Gottschlich sowie den Lehrerinnen Birgit Jenni und Ruth Gebhardt
hören, was ihre Spende vor Ort in Somalia am Horn von Afrika
bewirkt. Im nördlich gelegenen Somaliland organisiert der
Ehemann und frühre Arzt am St.Wendeler Marienkrankenhaus, Ahmed
Awad, die Verwendung der Mittel. „Mit diesem Geld können für
zwei Familien, die aus dem Süden als Nomaden geflüchtet sind und
ihre Tiere verloren haben, jeweils fünf bis sechs Schafe gekauft
werden. Diese Tiere bilden die Lebensgrundlage für zwei ganze
Familien. Ihr habt mit euerem Einsatz in der Schule und auf dem
Schlossplatz in St.Wendel die Möglichkeit geschaffen, im fernen
Somaliland direkt menschliche Not zu lindern!“ In den weiteren
Ausführungen machte Frau Awad den Schülern sehr anschaulich
bewusst, wie lokales Handeln hier in St.Wendel sich woanders auf
dem Globus auswirkt. Aus den Informationen über die schwierigen
politischen, wirtschaftlichen und sozialen Gegebenheiten in dem
afrikanischen Land konnten die Schülerinnen und Schüler immer
mehr die Überzeugung gewinnen, dass ihre bisherigen Aktionen
sinnvoll waren und die Spenden auch an Ort und Stelle ankommen.
Neben den landwirtschaftlichen Hilfestellungen, organisiert der
St.Wendeler Verein medizinische Versorgung und berufsschulische
Bildung. Der Leiter der St.Wendeler Dr.-Walter- Bruch-Schule,
Hubert Gottschlich, drücke seine Annerkennung und sein Lob für
die Schülerleistungen aus: „Es ist eine Stärke unserer
Schülerinnen und Schüler, unserer Lehrerinnen und Lehrer und des
St.Wendeler Vereins, dass sie sich für humanitäre und soziale
Belange einsetzten. Die zeigt, dass ihnen die hohen Standards
hier in unserer Heimat bewusst sind; dass sie aber gleichzeitig
daran denken und dafür arbeiten für andere Menschen Grundlagen
zum Erreichen einer besseren Lebensqualität zu schaffen.“
Gottschlich drückte auch seine Hoffnung aus, dass ein Netzwerk
von vielen kleineren und größeren Projekten mit dazu beiträgt,
das friedliche Zusammenleben in Somalia zu fördern.
Der Verein Medical Care Somalia e.V. St.Wendel hat folgende
Webadresse: www.medicalcare-somalia.com |
*** *** *** ***
***
[nach oben] |
|
Saarlands Beste und südwestdeutsche
Meisterin: Schülerinnen unserer
KFR Klassen im sozialpflegerischen Bereich |
 |
|
Foto (v.l.n.r.:
Günter Schmitt, Toni Recktenwald, Hubert Gottschlich, Alexandra
Grebeljuk, Henrike Langendörfer, Anna Winter, Stefan Herz) |
|
An der
Dr.-Walter-Bruch-Schule gab es einen besonderen Anlass zur
Ehrung von zwei Schülerinnen aus dem Frisörhandwerk. Alexandra
Grebeljuk (20) und Anna Winter (23) haben während der letzten
Wettbewerbe und Prüfungen Siegerplätze belegt. Alexandra
Grebeljuk, zur Zeit im dritten Lehrjahr, zeigte die beste
Leistung mit einer Hochsteckfrisur bei den südwestdeutschen
Meisterschaften des Frisörhandwerks und Anna Winter wurde
Landesbeste in der diesjährigen Abschlussprüfung für
Auszubildende des Frisörhandwerks im Saarland.
Schulleiter Hubert Gottschlich zeigte sich im Beisein von
Lehrerinnen, Ausbildungsbetrieben und Eltern hoch erfreut über
die herausragenden Leistungen der Gewinnerin und der
Absolventin. „Sie haben mit Fleiß, Engagement und handwerklichem
Geschick als Schülerinnen unserer Schule und Mitarbeiterinnen
in ihren Betrieben sehr viel geleistet und bewiesen, dass Sie
dem Wettbewerb um Qualitätsstandards standhalten. Die
Kooperation zwischen Betrieben und unsere Schule liefert das
Rüstzeug für hervorragende Leitungen der jungen Kräfte. Die
Dr.-Walter-Bruch-Schule mit dem Landkreis St.Wendel als Träger
bietet die optimalen Bedingungen an Personal und Ausstattung, um
auch in Zukunft den theoretischen Teil der Ausbildung zu
übernehmen. Wir wünschen uns deshalb für die nächste
Einstellungsrunde, dass die Betriebe der Region wieder mehr
Auszubildende einstellen können als es in diesem Jahr der Fall
war.
“Die Betriebsleiter Günter Schmitt (Eppelborn) und Stefan Herz
(Ottweiler und Saarbrücken) lobten ihre Auszubildenden als
Beispiele für die großartigen Entwicklungsmöglichkeiten in einer
modernen anspruchsvollen Ausbildung.
Günter Schmitt freute sich besonders darüber, dass sein Betrieb
in Eppelborn nun eine südwestdeutsche Meisterin der Junioren im
Team hat. Sie sei nicht nur ein herausragendes Beispiel für
handwerkliches und künstlerisches Geschick sondern auch der
Beweis dafür, dass man auch mit Migrationshintergrund -und den
damit verbundenen anfänglichen Schwierigkeiten - im Handwerk
bestehen kann.
Stefan Herz betonte, dass heutzutage die Frisörbetriebe und der
Frisörberuf mit Imageproblemen zu kämpfen haben. „Es ist deshalb
notwendig, dass wir als Ausbildungsstätten etwas bieten in
Richtung Seminare, Events und Personalentwicklung. Wir müssen
über den Tellerrand hinausschauen und wir werden einen
erfolgreichen Nachwuchs zu sehen bekommen!“ |
 |
|
"Die
Lehrerinnen der Besten im Friseurhandwerk und im Wettbewerb:
Bettina Kehl, Birgit Jenni, Ruth Gebhardt" |
*** *** *** ***
***
[nach oben] |
|
KFZ-Sicherheitstechnik lautstark erlebt |
|
 |
|
Ein besonderes Experiment konnten die Schüler der KFZ-Abteilung
der Dr.-Walter-Bruch-Schule in der vergangenen Woche erleben. Im
Lernfeld „Aktive und passive Sicherheit im Kraftfahrzeug“ stand
das Thema „Airbag“ auf dem Stundenplan.
Um diese, im Falle eines Unfalls lebensrettende Maßnahme den
Schülern nicht nur theoretisch, sondern auch praktisch näher zu
bringen, hatte sich Herr Bost, Ausbilder in der Lehrwerkstatt
der Bundeswehr, bereit erklärt, einen ausgebauten Fahrer- und
Seitenairbag in einem abgesperrten Bereich, kontrolliert zu
zünden.
Nachdem die Schüler den vorgeschriebenen Sicherheitsabstand
eingenommen hatten, konnten sie das Zünden und Aufblasen des
Airbags in einer Hundertstelsekunde (1/100
Sekunde) sehr gut verfolgen.
Diese Demonstration überzeugte auch den letzten Lehrling
davon, bei Arbeiten im Innenraum eines Kraftfahrzeuges, die
Vorschriften im Umgang mit pyrotechnischen Einrichtungen wie
Airbag und Gurtstraffer genauestens einzuhalten. Nicht umsonst
dürfen Arbeiten an diesen Systemen nur von Mechatronikern
durchgeführt werden, die einen entsprechenden Lehrgang mit
Prüfung absolviert haben.
Zum Abschluss der Veranstaltung dankte der Schulleiter Herr
Gottschlich, auch im Namen der Kollegen der KFZ-Abteilung, Herrn
Bost für die sehr anschauliche Demonstration und betonte die
gute Zusammenarbeit zwischen Schule und Betrieb |
*** *** *** ***
***
[nach oben] |
|
Franz Bruch
Stiftung 2011 |
 |
|
26 Absolventen der Dr.-Walter-Bruch-Schule
erhielten in der
Globus-Cafeteria St. Wendel für besonders gute schulische
Abschlüsse den Preis der Franz Josef Bruch Stiftung.
Thomas Bruch und Andreas Fuß
überreichten Urkunden, Geldpräsente und prall gefüllten
Einkaufstüten. |
|
Die
Preisträger: Alptekin
Isa, Marcello Valela, Berufsgrundbildungsjahr (BGJ); Carsten
Sartorius, Handelsschule; Martina Jäger, Fachoberschule
Wirtschaft; Lisa Wagner, Fachoberschule Wirtschaft; Patrick
Scheid, Fachoberschule Wirtschaftsinformatik; Mathias Gerber,
Verkäufer; Fabiola Horn-Johann, Einzelhandelskauffrau; Nathalie
Beck, Bürokaufleute Abi-Modell; Maria Dell, Bürokaufleute; Björn
Dahl, Sebastian Veit, Fachoberschule Ingenieurswesen; Mike
Johann, Gewerbeschule Technik; Laura Petri, BGJ schulische Form;
Patrick Fuchs, BGJ duale Form; Matthias Neufang,
Berufsvorbereitungsjahr Technik; Marcel Müller, Berufsschule
Kfz-Technik; Lena Wirtz, Fachoberschule Sozialwesen; Maria
Wirtz, Sozialpflegeschule; Jessica Schönherr, Berufsfachschule
Haushaltsführung; Anne- Kathrin Roth, Berufsgrundschule
Hauswirtschaft; Jetesa Zogaj, BGJ Körperpflege; Anna Winter,
Friseurabteilung; Sandra Bickelmann, Berufsvorbereitungsjahr
sozialpflegerisch; Julia Dieudonne, Wirtschaftsgymnasium; Sissy
Grabowski, Gymnasium Gesundheit und Soziales |
*** *** *** ***
***
[nach oben] |
|
ROTARY Club St.Wendel-Stadt
besucht die Dr.-Walter-Bruch-Schule |

Gewerbeschüler beim Aufbau und Astrid Mühlböck, Hubert
Gottschlich, Johannes Kockler, Sandra da Cunha, Hubert
Maschlanka, Preetam N. Barkur |
|
St.Wendel. An der Dr.-Walter-Bruch-Schule war Besuch angesagt
von der Vertretung des ROTARY Clubs St.Wendel- Stadt. Die
Präsidentin, Professorin Astrid Mühlböck, konnte sich zusammen
mit zwei weiteren Gästen aus Indien einen Überblick über den
Stand der Arbeiten am „grünen Klassenzimmer“ am Standort TGBBZ,
Werschweilerstraße 43 verschaffen. Diese Räumlichkeit in Form
einer Hütte wird unter anderem von den Rotariern St.Wendel-Stadt
mitfinanziert und es war beeindruckend mit anzusehen wie Schüler
und ihre Lehrer praktisch an dem Werk arbeiten welches vorher
in der Theorie geplant, skizziert und durchgerechnet worden war.
Astrid Mühlböck
Den indischen Gästen von den ROTARY Clubs Sirsi und Panjim
konnten Oberstudien-direktor Hubert Gottschlich und
Studiendirektor Johannes Kockler ein ausführliches Bild vom
beruflichen Schulwesen und den vielfältigen Chancen für die
Jugend im Saarland darstellen. Den Gästen gefiel besonders die
räumliche und technische Ausstattung des Bereiches KFZ/Mechatronik
an dem Berufsbildungszentrum des Landkreises.
Die Gäste ließen es sich darüber hinaus nicht nehmen, aktiv zum
Unterricht von Studienrätin Sabine Engels in Englisch
beizutragen. Preetam N. Barkur, der Leiter einer privaten
Hochschule (Jain College) in Machhe ist, gab einiges über
kulturelle Besonderheiten Indiens preis. So erklärte er das
Begrüßungsritual ’Namasteh’, das mit einer Verbeugung und mit
wie zum Beten zusammengefassten Händen verbunden ist. Er führte
aus, dass die indische Begrüßung die Einheit und Harmonie
zwischen den Menschen betone und das Händeschütteln in
westlichen Kulturen ausdrückt: “Ich bin ohne Waffe!“ Barkur
vermittelte den Gewerbeschülern beeindruckend wie sehr Zeremonie
und Bilder göttlicher Vorstellungen im Bewusstsein
traditioneller Inder sind. Er sagte aber auch, dass in Indien
gleichzeitig ein Wandel festzustellen sei, der von der moralisch
kulturellen Tradition weg, hin zur Aufgabenorientierung und
Effizienz auf Weltmarktniveau führe. Sandra da Cunha,
Englischlehrerin an einer kath. Privatschule, erörterte in
Gesprächen mit Fachleiter Hubert Maschlanka nach welchen
methodischen und didaktischen Konzepten in Deutschland und in
Indien gearbeitet wird und man kam zu dem Schluss, dass sich
beide auf einem vergleichbar hohen internationalen
Standardniveau bewegen. Die ausführlichen Gespräche führten zu
der Erkenntnis, dass Investitionen in Kultur und Technik der
Berufausbildung länderübergreifend sinnvoll und lohnenswert
sind, und dass ein internationales Engagement, wie es die ROTARY
Clubs zeigen, von größter Bedeutung für die Zukunft junger
Menschen ist. |
*** *** *** ***
***
[nach oben] |
|
Landrat Udo
Recktenwald übergibt TUAREG-Modell an die KfZ-Abteilung
|
 |
|
An der
Dr.-Walter-Bruch-Schule Abteilung KFZ wurde ein VW Tuareg als
Anschauungsfahrzeug für den Unterricht der KFZ Mechatroniker
durch Landrat Udo Recktenwald seiner Bestimmung übergeben. Der
Landkreis St.Wendel konnte vom Hersteller ein teilweise
aufgeschnittenes Fahrzeug zu didaktischen Zwecken für die Schule
übernehmen.
„Die Gelder, die wir in Lehr- und Lernmittel stecken sind, im
Hinblick auf die Berufschancen unserer jungen Auszubildenden,
sehr gut angelegt. Besonders im technischen Bereich der KFZ
Werkstatt ist die anschauliche Ausstattung in punkto Elektronik
und Fahrzeugaufbau wichtig und bedarf einer kontinuierlichen
Erhaltung.“ Mit dieser Aussage bekräftigte der Landrat die
ungebrochene Tendenz die Schulen des Landkreises auf den
modernsten Stand zu bringen. An dem Modell, das die VOLKSWAGEN
AG zu günstigen Konditionen zur Verfügung gestellt hat,
demonstrierten die Kollegen Werner Jäckel und Klaus Riefer wie
mit den Schülern praktische Fehlersuche unter Hinzunahme
elektronischer Hilfsmittel geübt wird. Schulleiter Hubert
Gottschlich betonte, dass mit diesem Fahrzeugmodel die höchsten
Qualitätsstandards der Ausbildung eingehalten werden können und
somit den Erfordernissen des Handwerks und der Industrie
entsprochen wird. |
*** *** *** ***
***
[nach oben] |
|
Mai 2011, Flohmarkt für die Erdbebenopfer in Japan
auf dem Schlossplatz St. Wendel |
 |
|
St.Wendel. Über 30 Schülerinnen und Schüler der
Dr.-Walter-Bruch-Schule haben etwas für die Erdbebenopfer in
Japan getan. Die Klassen der Haushaltsführung und ambulanten
Betreuung (HAB 11 und 12) sowie des Berufsgrundbildungsjahres
Körperpflege (BGJ-K) haben auf dem Schlossplatz St.Wendel einen
Flohmarkt aufgebaut und ein Serviceangebot in Handmassage
dargeboten. Mit Verkauf und Dienstleitung haben die sozial
engagierten Jugendlichen zusammen mit ihren Lehrerinnen Birgit
Jenni, Bettina Kehl und Ruth Gebhardt sowie der Sozialpädagogin
Meike Polzin-Matthei 450 Euro an Spenden für die Erdbebenopfer
in Japan eingenommen. Die sozialpflegerische Abteilung der
Dr.-Walter-Bruch-Schule wird die Einahmen an das Kinderhilfswerk
der Vereinten Nationen (UNICEF) überweisen und somit eine
Tradition der tätigen Hilfe durch Schulprojekte fortsetzen. |
*** *** *** ***
***
[nach oben] |
|
|
|