Kollegiumsfahrt 2009
Dr.-Walter-Bruch-Schule
Berufsbildungszentrum des Landkreises St. Wendel

27.10.11

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Freitag, 18.09.2009, Kollegiumsausflug nach Lothringen und ins Elsass: Sarrebourg, Col Donon und Mutzig
Bilder des Tages

Sarrebourg (deutsch Saarburg) ist eine französische Gemeinde im Département Moselle. Sie liegt in einem weiten Becken an der hier noch jungen Saar. Die nächsten größeren Städte sind Metz, Nancy und Straßburg.

                
Chapelle des Cordeliers aus dem 13. Jahrhundert

Die nach 1256 errichtete Franziskanerkirche war nach einem Einsturz 1584 wiederhergestellt worden. Für die Westwand schuf Marc Chagall ein riesiges Glasfenster (12 m hoch und 7,5 m breit) mit einer Darstellung des Friedens (»La Paix«). Marc Chagall (1887-1985)
Besuch im Musée du Pays de Sarrebourg
           
Besichtigung des Wandteppichs von Chagall
                     

Mittagessen in Sarrebourg
 

Nach dem Mittagessen auf dem Col Donon, 1008 m

Der Donon (früher deutsch Hohe Donne) ist ein Berg in den Vogesen im Elsass, Frankreich. Mit einer Höhe von 1008 m markiert er die zweithöchste Erhebung der Nordvogesen nach dem Rocher de Mutzig. Der heutige Tempel auf dem Gipfel wurde im neoklassischen Stil unter Napoleon III. errichtet. Am Donon entspringen die beiden Quellflüsse der Saar, die Rote Saar (la Sarre Rouge) und die Weiße Saar (la Sarre Blanche).

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17 Uhr: Besichtigung der Festung Mutzig im Elsass

           

Kaiser Wilhelm II. befahl 1893 den Bau einer Feste, die zusammen mit dem Festungsgürtel von Straßburg die elsässische Ebene bei Angriff verteidigen sollte. 8000 Soldaten waren notwendig. um diese riesige Feste zu verteidigen. 21 Jahre dauerte der Bau der 254 Hektar großen elsässischen Verteidigungsanlage der Festung Mutzig mit insgesamt 40 000 m² bewohnbarer Fläche. Zu wirklichen Kampfhandlungen kam es jedoch kaum.
                       

Der Rundgang ist 2 km lang und die Innentemperatur liegt bei 14 °C

                                                                             

Toilettenanlage im Fort de Mutzig für 300 Soldaten.

                   

Mit Stuben, Küchen, Brunnen, Bäckereien, einem Krankenhaus und Elektrizitätskraftwerken, verfügte die Festung über allen damals nur denkbaren Komfort für die Festungsbewohner.

                                      
Beim Bau und bei der Verwendung dieser Festungsanlage wurden mehrere revolutionäre Techniken erstmalig eingesetzt: die ersten Panzertürme, erstmalige Nutzung von Beton für den Bau einer Festung, das erste autonome Elektrizitätskraftwerk...

                                                 

Krankenhaus im Fort de Mutzig

                                                            

Die funktionale und imposante Befestigung der Festung Mutzig besteht aus etwa fünfzig Verteidigungsanlagen: 2 Forts, 6 Panzerbatterien, 9 Artilleriebeobachtungsstände, 16 Infanterieräume, 16 Schützengräben.


Fort de Mutzig

Anschließend von 19 Uhr bis 22 Uhr  Heimfahrt.

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